Handkurbel betriebene Lampe

Aus Teilen von defekten Elektrogeräten habe ich eine Handkurbel betriebene Lampe gebastelt. Eine wichtige Komponente war ein alter 12V Elektromotor (1) der auch als Generator funktioniert. Aus einem aussortierten Kopiergerät hatte ich einige Zahnräder (2) demontiert und daraus ein Getriebe gebaut um die benötigten Drehzahlen zu erreichen. Ein 12 µF Kondensator (3) aus eine defekten Hallenleuchte stabilisiert die Spannung. Eine OSLON SSL 1W LED Platine (4) aus einem Osram Werbegeschenk dient als Lichtquelle. Der Reflektor (4) stammt aus einem defekten Blitzlicht einer Lomo-Kamera Diana F+. Die Handkurbel (5) diente ursprünglich dazu im Kopiergerät Papierstaus zu beseitigen. handbetriebene-Lampe
Der Motor lässt sich gut als Griff verwenden während man mit der anderen Hand die Kurbel bedient. Der Stromausfall kann kommen.

Rolodex Rollkartei Recycling

Rolodex-01Ich habe eine gebrauchte Rolodex Rollkartei geschenkt bekommen.
Ein elegante, aber auch antiquierte Form der Kontaktarchivierung.

Um das schöne Objekt nicht wegschmeißen zu müssen, habe ich die Kontaktdaten Rollkartei in einen Toilettenpapierhalter umgebaut.

Die Umbaumaßnahmen:

Die Stahlachse habe ich mittig durchtrennt und die beiden T-förmigen Ringe für die Aufnahme der Kontaktkarten weggeschliffen.
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In die verbleibende Kunststoffwalze wurde mittig ein kleiner Magnet eingeklebt. Dieser bildet zu beiden Seiten eine Sicherung für die metallischen Steckachsen.

Mit 5mm rotem Filz ummantelt ergibt die Kunststoffwalze eine perfekte Aufnahme für das innere Papprohr einer Toilettenpapierrolle.
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Tischleuchten Upcycling

Bei einer Tischleuchte von Italiana Luce ist das filigran ausgeführte Gelenk oberhalb des Fußes gebrochen. Das Foto unten links zeigt den Originalzustand des Leuchtenfuß mit dem ersten Gelenk. Über eine Klemmschraube (auf der Rückseite) wurde die Gelenkspannung eingestellt, der Halt erfolgte über eine sehr lange Spannfeder (8) oberhalb des Gelenks. Die Bruchstelle (1) ist auf dem Foto mit einer gestrichelten Linie gekennzeichnet. Mit etwas gutem Willen kann man die Reparatur der Leuchte als Upcycling bezeichnen:

Italiana-Luce-Detail-03

Von einem aussortierten Zeichentisch der Marke Nestler hatte ich noch das Drehgelenk (2) zur Winkelverstellung der Lineale. Diesen habe ich als Ersatz für das gebrochene Gelenk eingesetzt.

Aus dem Stiel einer Axt wurde ein Adapter (3) zwischen Lampenfuß (5) und Gelenk (2): Eine 10 mm Bohrung für die Stiftaufnahme hin zum Fuß (5) und eine 4 mm Nut für die Aufnahme des Gelenks (2). Zwei Korpusverbinder (4) klemmen das Aluminiumprofil des Gelenks (2) in der Nut. Abschließend habe ich das Adapterstück (3) schwarz gebeizt. Der Arm der Leuchte (6) wurde (90° gedreht) mit zwei Buchbinderschrauben (7) an den ursprünglich für Lineale vorgesehenen Ausleger geschraubt – Fertig.

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Jetzt kann man endlich die Leuchte das das Grad genau verstellen – Upcycling.

Schlangen Kostüm

Für Karneval habe ich ein Schlangen Kostüm gebaut. Vorbild war dieses „Snake Attack Costume“. Die Schlange hat eine Gesamtlänge von 3,55m und einen Durchmesser von etwa 15cm.
Oberseitig besteht der Körper aus einem Schlangenlederstoff (siehe oben), unterseitig habe ich ein altes Bettlacken verwendet. Die Stoffe habe ich mit Vlies unterfüttert und in Abschnitten von etwa 25cm Länge und zu einem langen Schlauch vernäht.
Das beste Füllungsergebnis ergab sich mit 4cm starkem Schaumstoff: Die Schlange ist leicht, weich und biegt sich gleichmäßig ohne extreme Faltenbildung. Die Schaumstoffplatten habe ich hierfür Stück für Stück zu einem langen Rohr verklebt und in die genähte Hülle gepresst.

Die tragende Struktur des Kopfes besteht aus Isomatte und Rohrisolierungen die ich abschließend mit Stoff beklebt habe. Die Augen sind auf Papier gedruckt, zentrisch eingeschnitten und auf Styroporkugeln aufgebracht. Diese habe ich dann in eine transparente Kunststoffkugeln aus dem Dekobereich eingesetzt wodurch sich Tiefe und der gewünschte Glanz ergibt.Schlangen-Kostüm-04Schlangen-Kostüm-05Am schwierigsten war es eine leichte, robuste und trotzdem realistische Hand Attrappe in der richtigen Größe zu bekommen. Letztlich habe ich einen Halloween Scherzartikel gekauft (eine Plastikhand mit Knochen und viel roter Farbe) und diesen umlackiert.

Geisha Perücke

Geisha-Hut-Making-ofFür ein Geisha-Kostüm habe ich eine „Katsura“ – eine Geisha-Perücke – gebastelt.

Die tragende Grundform besteht aus Isomatte, Rohrisolierung und Pappmache. Diese haben ich mit einem dicken, schwarzen Wollfaden umwickelt und den Faden in regelmäßigen Abständen angeklebt. Der erste Wickelversuch um ein Stück Rohrisolierung ist rechts zu sehen.

Angeklebte künstliche Orchideenblüten, eine Strähne, ein türkises Stoffband sowie die typischen Stäbchen zur Fixierung der Frisur vervollständigen das Bild. Die Perücke kann wie ein Hut getragen werden.

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Komplimente für Dich

24Komplimente-03Aus dem Geburtstagsgeschenk eines vermeintlichen „Komplimente-Underperfomers“ an seine Freundin habe ich einen Geschenkartikel abgeleitet.

„Kompliment für Dich“ besteht aus vierundzwanzig roten Sicherheitslosen in einen Blockbodenbeutel aus braunem Kraftpapier.

Die Produktbeschriftung ist weniger nüchtern:
„Für mich bist du einfach großartig, ich sag es dir nur nicht oft genug! Diese feine Auswahl an Komplimenten versüßt dir den Tag wann immer du willst. Einfach ein Kompliment aus dem Beutel fischen, aufreißen und genießen.“

Zu kaufen gibt es „Kompliment für Dich“ bei Post aus Düsseldorf.

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Geldgeschenk Falter

Leider sind Geldgeschenke furchtbar trivial. Es fehlt schlicht die Überraschung. Eine besondere Darreichungsform wirkt hier mildernd: Bei größeren Geldgeschenken habe ich aus unterschiedlichen Scheinen Falter und Schmetterlinge gefaltet.

Die in Form gebrachten Scheine sind mit leicht lösbarem Klebeband rückseitig auf einer schwarzen Pappe fixiert. Ein einfacher Bilderrahmen im Quadratformat (23cm x 23cm) mit ausreichender Tiefe wird zum Setzkasten. Fertig ist das Geldgeschenk.

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Rollerkonzept IV

Aus den Erfahrungen der Rollerkonzepte I, II und III, die zwar amüsante Studien sind, aber kaum als ernst zu nehmenden Fahrzeugen durchgehen, sollte mit Rollerkonzept IV endlich etwas funktional und gestalterisch ansprechendes entstehen. Die kleine Animation zeigt das Ergebnis:
Aufroll-Roller-2Die Laufräder sind mit 12 Zoll gegenüber der vorangegangenen Version nochmal kleiner geworden. Eine weitere wichtige Änderung bestand darin die unterseitig geführten Stahlseile mit denen die einzelnen Rahmenteile zusammengehalten werden durch Verpackungsstahlbänder zu ersetzen. Im „ausgerollten“ Zustand hat der Roller einen Radstand von 77 cm, der Lenker lässt sich bis zu einer Höhe von 95 cm ausziehen. Eingerollt bildet der Roller einen Zylinder mit einem Durchmesser von etwa 40 cm bei einer Höhe von 16 cm.

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Der Vor- sowie der Hinterbau des Rahmens besteht aus dünnwandigen Stahlprofilen. Die sechs dazwischen liegenden Rahmenteile sind aus schwarz gebeiztem Birkensperrholz hergestellt. Um die Oberfläche zu schützen und die Standfestigkeit zu verbessern habe ich diese mit Griptabe beklebt.

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Rollerkonzept III

Als Weiterentwicklung von Rollerkonzept II entstand Rollerkonzept III. Um die Steifigkeit der vielteiligen Konstruktion zu erhöhen habe ich die Radgröße auf 16 Zoll reduziert und den Rahmen aus Aluminiumprofilen aufgebaut.Leider reagierte auch diese Konstruktion sehr elastisch auf das Körpergewicht des Fahrers. Die robuste Ausführung der einzelnen Rahmenbauteile offenbart umso klarer die Ursache für die fehlenden Steifigkeit: Die unterseitig geführten Stahlseile sollen die einzelnen Kettenteile im geöffneten Zustand gegeneinander verspannen und die Einzelteile des Rahmens im aufgerollten Zustand zusammenhalten. Trotz verbesserter Führung und Vorspannung dehnen sich die verwendeten Stahlseile unter der Last. Der gewünschte Formschluss der Kettenteile fehlt – der Rahmen reagiert weich.