Ferdinand ist eine Comicreihe für Kinder, die monatlich im Magazin “dein Spiegel” erscheint. Die Geschichten schreibt Ralph Ruthe, die Zeichnungen stammen von Flix. Protagonist der Geschichten ist Ferdinand, ein als Reporter arbeitender Hund:
Für den Flix-Shop haben wir jetzt einen FERDINAND-Kinderkleiderbügel entwickelt. Der FERDINAND-Kleiderbügel ist ca. 47cm x 30cm groß und besteht aus 8mm starkem gelb gebeiztem Birkensperrholz. Er eignet sich am besten für Kinderkleidung bis Grösse 146. Die Erstauflage der Kleiderbügel ist limitiert auf 25 Stück.
Rollerkonzept II
Nach den Erkenntnissen aus Rollerkonzept I habe ich einen neuen Weg eingeschlagen: Der Roller soll sich aufrollen lassen. Die Größe der Laufräder definiert hierbei den Durchmesser der Rolle.
Die Konstruktion wird deutlich aufwendiger: Der Rahmen besteht aus zehn Teile die mit zwei Stahlseilen verbunden sind. Im aufgebauten Zustand greifen die Rahmenteile formschlüssig ineinander und spannen die unterseitig geführten Stahlseile. Wird der Roller umgedreht, lassen sich die Einzelteil leicht in die entgegengesetzte Richtung aufrollen, wobei sich die schalenförmig ausgebildeten Rahmenteile um die parallel liegenden Laufräder legen.
Der Faltmechanismus funktioniert einwandfrei, zu bemängeln ist nur die Gefahr sich die Finger zu klemmen. Leider ist die Konstruktion nicht steif genug. Die Stahlseile dehnen sich unter der hohen Last und zwischen jedem Rahmenteil gibt es Toleranzen die sich summieren. Ein Roller der sich 5cm absenkt wenn man drauftritt ist nicht vertrauenserweckend.
MeshLight Bausatz
MeshLight ist ein typisches Beispiel für eine Produktentwicklung getrieben aus dem eigenen Bedarf. In der Küche hängt seit zwei Jahren die nackte E27 Fassung aus der Decke und die eingesetzte Energiesparbirne macht die Sache nicht besser.
Aus einem Kartoffelsalat-Eimer und einem Netzschlauch zum Schutz von empfindlichen Oberflächen entstand ein erster Lampenschirm.
Hier die Bauanleitung: Den Eimer von Etiketten und Aufklebern befreien und ein ca. 10mm großes Loch mittig in den Boden bohren. Hier wird später das Kabel durchgeführt. Weitere Löcher im Boden sorgen für eine verbesserte Wärmeabfuhr. Nun wird noch ein etwa 30cm langes Stück Netzschlauch benötigt.
Die Montage in 5 Schritten (siehe Abbildungen unten):
1. Netzschlauch, Eimer und Lampenfassung (E27 oder E14) bereitlegen
2. Den Netzschlauch auf Umschlag in Längsrichtung halbieren
3. Den Eimer umgekehrt aufstellen und den Netzschlauch überstülpen
4. Netzschlauch über den Eimer ziehen bis dieser bündig mit dem Boden ist.
5. Das Kabel durch die mittige Bohrung führen und die Fassung fixieren.
Die erste Idee bestand darin nur den Netzschlauch mit einer ausführlichen Anleitung als Bausatz anzubieten. Den Kunststoffeimer sollte sich jeder samt Inhalt im Supermarkt kaufen. Der Recycling Gedanke gefiel mir ausgesprochen gut. Leider sind die Bohrungen im Eimerboden nur mit handwerklichem Geschick und entsprechender Ausrüstung splitterfrei umzusetzen.
Deshalb habe ich MeshLight als Komplettbausatz umgesetzt. Der Eimer bildet die Verpackung für Netzschlauch und Anleitung. MeshLight gibt es in den Farben Orange, Weiß und Grün bei Sachenshop.de.
Rollerkonzept I

Ziel dieser Studie war die Vorteile kleiner und großer Tretroller zu vereinen:
Kleine Roller oder Kickboards haben eine niedrige Standfläche, wodurch das Abstoßen erleichtert wird. Dank des kurzen Radstands verfügen sie über ein wendiges Fahrverhalten. Der Nachteil liegt in den kleinen Rädern ohne Luftbereifung.
Große Roller haben leichtgängigere Laufräder mit Luftbereifung. Der große Radstand verbessert zwar den Geradeauslauf, nimmt aber die Wendigkeit. Auch ist die Standfläche zwangsläufig etwas höher um Unebenheiten überfahren zu können.
Bei dem realisieren Konzept steht der Fahrer auf einer einklappbaren Standfläche neben dem Hinterrad. Um ein Verkippen des Rollers zu verhindern stützt sich sein Standbein gegen eine ergonomisch geformte und gepolsterte Fläche auf Kniehöhe ab. Der Roller ist durch seinen kurzen Radstand sehr wendig, die Standfläche ist extrem niedrig und Lenker sowie Standfläche sind einklappbar.
Theoretisch sollte dieses Konzept die ideale Lösung darstellen. Leider fühlt sich das Fahren sonderbar an. Die Abstützung am Knie ist notwendig, behindert aber die Tretbewegung. Ein Wechsel des Beins ist nicht möglich: Es kann immer nur das linke Bein antreiben. Durch die Standfläche neben dem Hinterrad befindet sich der Schwerpunkt zu weit hinten und der Roller neigt zum untersteuern.
sechs kleine Murmelbahnen
Bei meinem Murmelbahnprojekt sind 60 Stück der U-förmigen Holzelemente übriggeblieben. Daraus habe ich sechs, vergleichsweise einfache, Murmelbahnen gebaut. Die Murmelbahnen haben eine Höhe von 74cm und sind damit deutlich kindgerechter als das vorangegangene Modell.
Murmelbahn
Mir ist eine große Menge an U-förmigen Holzelementen in die Hände gefallen. Jedes hat eine Länge von etwa 21 cm. Der ursprünglich geplante Einsatz dieser Holzelemente ist mir nicht bekannt. Möglicherweise sollten daraus Griffe oder Armlehnen werden. Nicht zuletzt aus Mangel an Alternativen habe ich daraus eine große Murmelbahn gebaut:
Die Murmelbahn hat eine Höhe von 150cm und eine Grundfläche von 33cm x 33cm. Die gebeizten Holzkugeln haben einen Durchmesser von 3cm und legen auf dem Weg nach unten eine Strecke von 7,70m zurück. Über einen kettenbetriebenen Lift können die Kugel beliebig oft wieder nach oben befördert werden.
Beim Herunterrollen machen die bis zu zwanzig Kugeln einen enormen Lärm, der sich erst legt wenn das Förderband stoppt und der Kreislauf endet. Das kugelgelagerte Förderband besteht aus einer langen Fahrradkette, die über zwei Ritzel einer Kettenschaltung geführt wird. Bei der Fahrradkette habe ich in regelmäßigen Abständen die Kettennieten durch M 3,5 Schrauben ersetzt und Holzstiften aufgesteckt. Die Stifte werden durch die Bewegung der Kette von unten an die Kugel herangeführt und befördern diese entlang der einseitigen Führung nach oben.
Die Murmelbahn ist innerhalb der letzten zwei Monate entstanden. Hauptgrund für die lange Bauzeit waren die zwangsläufigen Pausen, die sich aus den Trockenzeiten der zahlreichen Einzelteilverklebungen und dem „Aufbau von unten“ ergaben.
Antipreneur Pharmaschinken
Antipreneur hat mit Pharmaschinken ein neues Produkt auf den Markt gebracht:
Pharmaschinken, das ist Fleisch und Antibiotika in einem. Medizin aufs Brot, hergestellt vom freundlichen Großindustriellen aus deiner Region. Denn was im Schweinestall Krankheiten verhindert, macht in der Küche erst recht gesund. Und lecker ist es auch!
Meine Aufgabe im Entwicklungsprozess war die Verpackungskonzeption und die Produktvisualisierung.
Copylight Montageplatte
In Zusammenarbeit mit NeueVariante habe ich eine Montageplatte für Copylight Wandleuchten entwickelt. Die Montageplatte bietet Platz für drei Leuchten und ist in alle Richtungen erweiterbar. Teil der Entwicklung war auch das Erstellen einer ausführlichen Montageanleitung:
Stempel „DONE“
Auf Basis von alten Stempeln lassen sich mit Moosgummi einfach neue Motive herstellen. Moosgummi mit dem Cutter ausschneiden, aufkleben und fertig ist der Stempel.
Der Schriftzug „DONE“ hat die Abmessungen 110mm x 73mm: Ein Stempel für Dinge die man lange vor sich hergeschoben hat und die jetzt endlich erledigt sind!
Barbie Garderobe
Nachdem für das Dia de los Muertes Kostüm einige Barbie Köpfe (weiß lackiert und bemalt) benötigt wurden, blieben zahlreiche Barbie Puppenkörper übrig. Aus den Armen habe ich jetzt eine Garderobe gebaut:
Die Arme bestehen, im Gegensatz zu Körper und Beinen, meisten aus Vollmaterial. Der dort verwendetet Kunststoff ist elastischen und zäh, womit die Arme in ihrer angewinkelten Form eine ideale Grundlage für die Haken der Garderobe bilden.
Die Arme lassen sich mit einem scharfen Messer problemlos im gewünschten Winkel vom Schultergelenk trennen. Der Kunststoff bietet, entsprechend vorgebohrt, guten Halt für eine rückseitige Verschraubung mit handelsüblichen Holzschrauben. Hierbei ist nur die richtige Schraubenlänge (fast jeder Arm ist anders) und der entsprechende Bohrwinkel zu beachten. Bei der Trägerplatte handelt es sich um eine alte Küchenfront die ich auf dem Sperrmüll gefunden habe.



















