
Ich habe eine faltbare Meditationsbank entworfen. Nicht das ich meditieren würde, aber als sich Freunde über unhandliche und schwere Meditationsbänke unterhielten, habe ich mich an dem Thema festgebissen. Meditationsbänke, die eine durchgehende Sitzfläche haben und seitlich oder mittig die Beine wegklappen, gibt es genug. Mein Ziel war es die Bank kürzer als die mindestens 40 cm breite Sitzfläche falten zu können, damit sich ein kompaktes und rucksackfähiges Format ergibt.

Begonnen habe ich mit einfach Pappmodellen wie auf den Bildern oben: Die oberste Reihe zeigt drei den aufgestellten Zustand, in der Mitte ist die Unteransicht zu sehen und unten der zusammengefaltete Zustand. Ich habe schließlich das ganz rechte Modell weiterverfolgt.

Im zusammengefalteten Zustand ist die Meditationsbank etwa so groß wie ein A4 Blatt und wiegt dabei nur etwa 720 gr. Mitbewerber bringen hier gerne 2 kg und mehr auf die Waage. Die zahlreichen Gelenke haltbar zu realisieren, ohne das Produkt zu kompliziert bzw. zu technisch werden zu lassen war die größte Herausforderung.

Am besten gefällt mir die Silhouette im zusammengefalteten Zustand – schlicht, einfach wie ein Haus aus einer Kinderzeichnung.

Die Meditationsbank sollte natürlich auch einen Namen und eine Transportverpackung bekommen. Beim Namen habe ich mich für B. Folden entschieden – als Kurzform von „bench folden“. Dem Produkt durch die Schreibweise eine Persönlichkeit zu geben erschien mit reizvoll. Einen passenden Beutel habe ich auch noch gefunden.
Kaufen kann man B. Folden übrigens hier: B. Folden Online Shop
































