Ich trage seit einiger Zeit eine Brille. Als sich abzeichnete, dass das Gelenk des Gestells irgendwann den Geist aufgeben würde, habe ich vorsorglich das Gestell nachkonstruiert – und bei der Gelegenheit gleich gestalterisch meinen eigenen Vorstellungen angepasst.

Als die Originalbrille schließlich kaputtging, lag das Ersatzgestell schon in der Schublade. Die Gläser konnte ich in das neue Gestell übernehmen. So hatte ich mit wenigen Anpassungen wieder eine funktionierende Brille. Ganz so einfach war es dann aber doch nicht: Es brauchte einige Versuche, bis die Brille bequem saß. Und der erste Prototyp hatte statt eines filigranen Gelenks erst einmal eine M3-Schraube. Aber immerhin: Auf meine Brille musste ich nie verzichten.


Meistens trage ich das schwarze Gestell. Aber warum sollte die Brille eigentlich nicht auch mal zum T-Shirt oder zum Anzug passen? Wenn das passende Filament vorhanden ist, lässt sich das Gestell jetzt ganz einfach der Garderobe anpassen.


