Das Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. (PFI) stellt in seinem Newsletter das Glick-System vor. Der vollständige Artikel findet sich hier zum Download.
Kategorie: alle Produkte
Schaukel
Gewünscht wurde der Entwurf einer großen Schaukel, die sich im Bedarfsfall einfach wieder abbauen lässt. Der Lösungsansatz hat sein Vorbild in großen Zirkuszelten: Mehrere miteinander verspannte Stützen werden an allen Seiten weit nach außen abgespannt und bilden so ein stabiles Gerüst, da die Stützen, ihrer Bewegungsfreiheit beraubt, nur auf Druck belastet werden. Soll die Schaukel weggeräumt werden, müssen nur die vier seitlichen Verspannungen gelöst werden. Die zwei Stützen können anschließend aus Ihren Bodenhülsen herausgehoben und sehr platzsparend verstaut werden.

Diese Abbildung zeigt das inzwischen entstandene Modell im Maßstab 1:20. Wenn alles planmäßig läuft, wird die Schaukel kommenden Sommer umgesetzt. Die Abmessungen:

Glick-System in STEP TECHNIK

„Als Informationsplattform für die Branche stellt STEP TECHNIK neueste technische Entwicklungen und Produkte vor, berichtet über wissenschaftliche Forschung und zeigt effektive Problemlösungen für die verschiedenen Produktionsbereiche auf.“
(Quelle: www.fachzeitungen.de)
Küchenplanung
Aus Küchenelementen eines schwedischen Möbeldiscounters habe ich eine Küche geplant. Da die Räumlichkeiten nicht zugänglich waren, musste die Planung im Vorfeld am Rechner stattfinden.
Wie viel Stauraum wird gebraucht? Welche Elektrogeräte sollen geplant werden? Welche Materialien und Oberflächen passen in das Umfeld?
So sieht die Küche inzwischen in Realität aus (Bild unten). Die Schublade unter dem Kochfeld musste aus Brandschutzgründen stillgelegt werden, die Spülmaschine ist nicht voll integriert, sondern hat eine Blende und die Verlegerichtung des Parketts ist um 90° gedreht. Ansonsten liegen Planungsstand und Realität nah beieinander.
Mauer Betonguss
Für den Onlineshop von Flix sammle ich Produktideen. Der oben abgebildete Gussprototyp ist 27 cm hoch und ein kleines Modellstücke der Berliner Mauer. Die Idee, ein Mauerstück, thematisch passend zu der Reihe da war mal was anzubieten, war naheliegend.
Aber funktioniert es als Produkt oder als Buchstütze? Ein Prototyp musste her. Gießen ist ein faszinierender Fertigungsprozess. Die unten abgebildete Form aus Siebdruckplatte lässt sich beliebig oft wiederverwenden. Die oberseitige Röhre besteht aus aufgeschnittenem, baumarktüblichem Kunststoffrohr, das sonst als Kabelkanal dient. Der Prototyp ist zwar nicht ganz blasenfrei und zur Erhöhung der Stabilität wären Armierungen sinnvoll, aber als Objekt und Buchstütze funktioniert es!
2. Platz Designpreis NRW 2009
Am Donnerstag den 17.09.2009 wurde in drei Kategorien der Designpreis des Landes NRW verliehen. Das Glick-System wurde mit dem 2. Platz in der Kategorie „Design Concepts“ ausgezeichnet. Das schrieb die Kölnische Rundschau (siehe oben).
Solar – Galvanik
Aus diesen Bauteilen habe ich eine solarbetriebene Galvanikanlage gebaut:
– 100 gr Kupfersulfat aus der Apotheke
– Lösung mit Säure (Sulfaminsäure aus Kalklösepulver)
– 1 Marmeladenglas
– Kupferblech
– Klemme
– Solarzellen (liefern nach meinen Messungen 1,8V)
– 50cm Lautsprecherkabel
Die ersten Galvanisierungsversuche waren unbefriedigend, da ich Anode und Kathode vertauscht hatte und sich dementsprechend keine Kupferschicht bildete bzw. das zu verkupfernde Werkstück begann sich aufzulösen. Es ist nicht einfach, ein gutes Verhältnis der entscheidenden Faktoren (Konzentration Kupfersulfat / Säuregehalt der Lösung / Stromstärke im Verhältnis zur Gegenstandsoberfläche) herzustellen, besonders da sich die Stromstärke mit der Sonneneinstrahlung ändert. Scheint die Sonne zu stark, bildet sich ein schwarzer Film; ohne Sonneneinstrahlung kommt es zu keinen Kupferanlagerungen. Hier ein Beispiel wie es nicht laufen sollte:

Ein deutlich besseres Ergebnis habe ich mit einer Quarter Dollar Münze erzielt. Links sieht man die Münze in ihrem ursprünglichen Zustand. Nach zwei Tagen im Galvanikbad hatte sich eine dünne aber sehr schöne Kupferschicht gebildet (Bild rechts).
Nur an der Stelle, wo die Klammer zuletzt angegriffen hatte (beim „N“ von „UNITED“), hat die Kupferschicht nicht gehalten.
Glick-System
Ein Projekt, das mich seit 7 Jahren treu begleitet, ist soeben online gegangen: Mein Diplomthema am Fachbereich Gestaltung der FH Darmstadt hieß „Schuhwerk“. Das Ergebnis war unter anderem ein patentierter Schließmechanismus namens „Glick-System“, der es ermöglicht Schuhe an- und auszuziehen, ohne sich bücken zu müssen (siehe auch Designpreis NRW 2009). Inzwischen gibt es die Newshoe GmbH, die sich um die Herstellung und den Vertrieb des Systems kümmert. Hier geht es zur Newshoe Webseite: Glick-System
transparentes Kaleidoskop
Diese Bilder stammen aus einem Kaleidoskop, das ich aus Spiegel- und Plexiglasresten gebaut habe. Das Kaleidoskop ist etwa 30 cm lang. Die tragende Außenhülle besteht aus einer Plexiglasröhre; dies ermöglicht den Blick auf die drei sich an den Kanten berührenden Spiegelstreifen.

Die Verbindungen der einzelnen Bauteile zueinander habe ich mit schwarzem Schrumpfschlauch realisiert, was die technische Anmutung dieses optischen Spielzeugs noch erhöht.

Bei den farbigen Gegenständen handelt es sich um Kunststoffgranulat sowie um Glas- und transparenten Kunststoffsplittern. Explosionsdarstellung des Kaleidoskops:
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner
Dieses Schiffsmodell habe ich im Alter von etwa 13 Jahren gebaut. Nachdem die Rahsegler, die ich vorher gebaut hatte, sich nur motorisiert steuern ließen, sollte ein Schoner mit steuerbaren Besansegeln bessere Ergebnisse erzielen.

Bei diesem Schiff konnte man neben dem Ruder auch die Position der Besansegel fernsteuern. Eine kleine Winde am Bug, bestehend aus einem Kassettenrekordermotor und Lego-Technik Bauteilen, steuerte über Nylonseile die Winkelstellung der Segel in einem Schwenkbereich von etwa 90 Grad.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Holzschiff Nr. 1
Schiff Nr. 2 TITANIC
Schiff Nr. 3 Klipper
Schiff Nr. 4 Dreimaster
Schiff Nr. 5 HMS Victory















