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Schiff Nr. 5 HMS Victory

Auf Schiff Nr. 4 folgte, nur auf Basis einiger Bilder, ein Nachbau der HMS Victory. Die Parallelen in der Bauweise zu dem Dreimaster sind deutlich zu erkennen.

Ich habe das verwendet, was einfach zu beschaffen war: Zahnstocher, Holzdübel und Balsaholz. Die zwei Verzierungen rechts und links des Ruders stammen von der Klaviermechanik, die bereits bei dem Dreimaster Einsatz fanden.

Da mir nach den Schwierigkeiten mit dem Klipper klar war, dass ein reiner Segelantrieb keinen Fahrspaß bringen würde, musste ein Motorantrieb her. Um an den Antrieb und die Steuerung heranzukommen, habe ich zwischen zweitem und drittem Deck eine Teilung vorgenommen und das Schiff bis auf diese Höhe abgedichtet (zu sehen oben rechts). Ursprünglich hatte das Modell einen tiefer liegenden Kiel, der die Akkus zum Antrieb der Motoren aufnahm, um den Schwerpunkt zu senken. Diesen habe ich später entfernt. Die Öffnung ist auf den beiden obigen Bildern gut zu sehen.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Holzschiff Nr. 1
Schiff Nr. 2 TITANIC
Schiff Nr. 3 Klipper
Schiff Nr. 4 Dreimaster
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner

Schiff Nr. 4 Dreimaster

Dieses Frühwerk (11 Jahre) ist ein schönes Beispiel, wie sich durch kreative Zweckentfremdung mit Halbzeugen, Haushaltsartikeln und Müll eine Menge erreichen lässt.

Die Kanonen sind aus Wasserrohren, die ich mit Unterlegscheiben beklebt habe, wobei die Stückpfosten aus 3 mm starkem Pappelsperrholz bestehen. Die Verbindungen der Stangen, die den Mast bilden, habe ich gemäß historischen Vorbildern mit Manschetten aus Aluminiumfolie verbunden.

Die ausladenden Verzierungen am Heck bestehen aus Zahnstochern, Holzdübeln, Alufolie, Draht, Balsaholz und Komponenten einer Klaviermechanik vom Sperrmüll.

Die Nähte der Segel sind mit Bleistift gezogen und die Fahnen mit Filzstift koloriert. Die Takelage ist aus Nähgarn.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Holzschiff Nr. 1
Schiff Nr. 2 TITANIC
Schiff Nr. 3 Klipper
Schiff Nr. 5 HMS Victory
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner

Schiff Nr. 3 Klipper

Nachdem das Titanic-Modell zu träge im Wasser lag, sollte das nächste Modell ein schnittigeres Schiff sein, das allein durch Segel angetrieben werden sollte. Als Vorbild dienten die Teeklipper aus der Zeit um 1870.

Die Gesamtlänge beträgt etwa 110 cm. Bei stürmischem Wetter ist das Schiff schließlich trotz zusätzlichem Kielschwert gekentert.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Holzschiff Nr. 1
Schiff Nr. 2 TITANIC
Schiff Nr. 4 Dreimaster
Schiff Nr. 5 HMS Victory
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner

Schiff Nr. 2 TITANIC

Dieses Modell der Titanic habe ich mit 12 Jahren auf Basis eines Papierbastelbogens gebaut. Da mir Papier auch im lackierten Zustand nicht ausreichend wasserfest erschien, habe ich den Rumpf aus Holz gebaut und alle Papieraufbauten mit Balsaholz verstärkt.

Das Modell ist im Maßstab 1:200 und hat eine Länge von 135 cm. Das Schiff habe ich mit drei Motoren und zwei schweren Bleiakkus ausgestattet, die auch nötig waren, um den notwendigen Tiefgang zu erreichen.

Um dem Modell das Schicksal des historischen Vorbilds zu ersparen, sind im Rumpf Trennwände eingezogen.

Aufgrund von Größe und Gewicht konnte ich das Schiff nicht alleine zu Wasser lassen. Nach meiner Erinnerung ist es daher auch nur einmal gefahren. Davon gibt es aber immerhin ein Foto.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Holzschiff Nr. 1
Schiff Nr. 3 Klipper
Schiff Nr. 4 Dreimaster
Schiff Nr. 5 HMS Victory
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner

Holzschiff Nr. 1

Dieses Holzschiff habe ich gebaut, als ich 9 Jahre alt war. Das Schiff hat eine Gesamtlänge von 110 cm und eine Höhe von 90 cm. Es ist in dem mir damals wichtigen „Playmobil-Maßstab“ gehalten.

Was mich aus heutiger Sicht immer wieder beeindruckt, sind die realistischen Proportionen des Schiffes, die ich ohne jeden Bauplan aus Bildern abgeleitet habe. Das Schiff wurde auf den Namen „Einhorn“ getauft und verfügt über einige schöne Funktionen und Details:


Um die Bespielbarkeit zu gewährleisten und um unter Deck zu gelangen, konnten alle Oberdeckflächen einzeln abgenommen werden.

Die Kanonen, durch Gummizug gespannt, schießen z.B. Kugelschreiberspitzen erstaunlich weit. Ein großer Korken am Bug bildet die Ankerwinde.

Interessant sind die verwendeten Grundmaterialen: Da der Anker aus Metall sein sollte, ich aber weder Löten noch Schweißen konnte, habe ich ihn aus Draht gewickelt. Nach Silvester aufgesammelte Leitstäbe von Feuerwerksraketen bilden die Reling des Oberdecks an Bug und Heck. Die Wanten bestehen aus altem Gardinenstoff und die Kanonenrohre sind aus Kupferrohren, die üblicherweise als Wasserleitungen verwendet werden.

Das Steuer lässt sich vom Achterdeck aus betätigen, indem ein Seilzug die Drehbewegung überträgt.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Schiff Nr. 2 TITANIC
Schiff Nr. 3 Klipper
Schiff Nr. 4 Dreimaster
Schiff Nr. 5 HMS Victory
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner

Auszeichnung Designpreis NRW

Ich habe das von mir entwickelte „Glick-System“ zum Designpreis NRW in der Kategorie „Universal Home: Design Concepts“ eingereicht und es wurde ausgezeichnet!

Ob mit dem 1. 2. oder 3. Platz wird erst am 17. September bei der Preisverleihung in Essen bekanntgegeben.

„Universal Home: Design Concepts – Bewertet werden Produkte, Inneneinrichtungen oder Architekturen, die mit Blick auf das ThemaUniversal Home“ eine generationsübergreifende und sensible Gestaltung sowie eine gebrauchsorientierte Produktentwicklung für unterschiedliche Alters- und Lebenssituationen erkennen lassen.“

Entwurfsausarbeitung Kinderschuhe „SAHARA“

Für das Designstudio DOOOZ arbeite ich Entwürfe aus d.h. Ich erhalte Liniendarstellungen der entworfenen Schuhe und arbeite diese grafisch aus damit sich der Hersteller im Vorfeld ein möglichst klares Bild von seinem neuen Produkt machen kann. Es ist interessant zu sehen, wenn die jeweiligen Schuhe irgendwann am Markt sind, wie realitätsnah oder auch fern die Visualisierung war. Hier die Liniendarstellung und die Ausarbeitung:


Spielzeug Kran

Aus diversen Reststücken und nicht mehr benötigten Prototypenbauteilen eines anderen Projekts habe ich zwei Spielzeugkräne gebaut.

Das verwendete Material ist überwiegend Birkensperrholz, orange gebeizt und anschließend geölt. Beiden Kräne lassen sich rollen und können ihren Auslegerarm bewegen. Kran 1 vollzieht dabei eine Parallelogrammbewegung.