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Zuckerwattemaschine

Zuckerwatte entsteht, wenn Zucker erhitzt und dann im flüssigen Zustand mittels Zentrifugalkraft durch kleine Löcher gedruckt wird. Hierbei erstarrt der flüssige Zucker zu Fäden. Diese Fäden werden aufgefangen und üblicherweise um einen Stab gewickelt – fertig ist die Zuckerwatte! Ich habe eine Zuckerwattemaschine gebaut, wobei ich mich an einer vorhandenen Anleitung orientiert habe.

Die meiste Arbeit war einen Marmeladenglasdeckel komplett von Lack zu befreien und umlaufend mit kleinen Löchern zu versehen (der Deckel vorher und nachher).

Für den Antrieb habe ich auf Komponenten aus dem Modellbau zurückgegriffen. Der Motor ist zwar überdimensioniert, was aber nicht stört. Also Wärmequelle habe ich drei Teelichter verwendet.

Der Marmeladendeckel wird auf der Motorwelle befestigt, mit etwas Zucker gefüllt und mit einem Deckel verschlossen. Leider neigen die Teelichter beim schnellen Rotieren des Deckels zum flackern, so dass keine ausreichenden Wärmeentwicklung mehr stattfindet. Es hilft den Motor immer wieder abstellen um in „Aufheizphasen“ den Zucker zu verflüssigen.

Das folgende Bild zeigt die Zuckerwattemaschine in der „Aufheizphase“. Sobald der Motor läuft, entsteht in der Rotationsebene des Marmeladendeckels ein Netz aus Zuckerwatte. Um dieses aufzufangen empfiehlt sich eine umlaufende Schürze. Die bereits vorhandenen Zuckerablagerungen an der Schürze sind hier gut zu sehen. Das Ergebnis: eine mundgerechte Portion leckere Zuckerwatte!

Nicht Lustig: Bastelbogen für „Todflakes Box“

Die „Todflakes Metall Box“ enthält alles, was eine Cornflakes-Packung braucht: Nahrungspyramide, Ernährungshinweise, Serviervorschläge, Bastelbogen und viele andere wichtige Informationen von Tod & Pudel. Den „Tod Bastelbogen“ habe ich entworfen. Bei einer weiteren Bastelanleitung habe ich ebenfalls mitgewirkt: Der „Licht am Ende des Tunnels“ Bauanleitung

Ob es die „Licht am Ende des Tunnels“ Bauanleitung letztlich auf die Todflakes geschafft hat weiß ich gar nicht, ich bin gespannt!

Indonesien Frühstücksbrettchen

Die Abbildung zeigt eine Umsetzung der Frühstücksbrettchen-Idee angewandt auf den Inselstaat Indonesien. Da die einzelnen Inseln als Frühstücksbrettchen sehr ungeeignet sind („leg ich das Brot jetzt auf Sumatra oder Borneo ab?“) habe ich die Küstenlinien geringfügig verändert, so dass die Inseln wie Puzzleteile zusammengefügt werden können.

Das dieses Steckspiel problemlos möglich war ließ für mich den Schluss zu, das es sich bei dem heutige Indonesien mal um eine zusammenhängende Landfläche gehandelt haben muss. Den Versuch diese These kurz zu überprüfen habe ich allerdings aufgegeben, nachdem ich erfahren musste, dass sich neben einer Unmenge an Vulkanen auch vier Kontinentalplatten in diesem Gebiet treffen.

City Bike Konzept

Ich mag individuelle Mobilitätslösungen. Nachdem mir mein Fahrrad geklaut wurde (es ist inzwischen wieder aufgetaucht), habe ich angefangen ein Stadtfahrrad zu bauen. Folgende Aspekte waren mir wichtig:

– verkehrssicher (Lichtanlage mit Standlichtfunktion etc.)
– allwettertauglich (Schutzbleche)
– pflegeleicht (Nabenschaltung, Kettenschutz, Nabendynamo)
– wendig und robust (24″ Laufräder)
– diebstahlsicher (Speichenschloss und „eigenwilliges Äußeres“)
– funktional (Vorrichtung zur Mitnahme von Menschen und Gegenständen)
– preiswert (Verwendung von überwiegend gebrauchten / vorhandenen Bauteile)

Im ersten Schritt habe ich einen 28 Zoll-Damenradrahmen so modifiziert, dass sich mit den 24 Zoll Laufrädern vernünftige Fahreigenschaften ergeben.

Den Rahmen, hier weitgehend von Altlack befreit, habe ich mit zwei zusätzlichen Streben verstärkt und mit einer Aufnahme für einen Frontkorb versehen.

Bei der Farbgebung habe ich mich auf den vorhandenen Fundus an Lackresten beschränkt und ein Taubenblau gewählt. Hier das fertige „City Bike“:

Durch die Aussteifungen ergibt sich ein sehr steifer Rahmen. Die kleinen Laufräder machen das Rad schön kompakt, wobei der große Radstand für einen guten Geradeauslauf sorgt. Hier noch einige Detailansichten:

Die aus dem BMX Bereich stammenden „Achsverlängerungen“ am Hinterrad erlauben es Personen stehend zu transportieren. Der Frontkorb (eigentlich zur Anbringung am Gepäckträger gedacht) kann im Bedarfsfall ausgeklappt werden.

Die Führung des Bremszug musste ich leicht modifizieren, damit es zu keiner Kollision mit dem ausgeklappten Korb kommt. Ein robustes Speichenschloss macht das Abschließen des Fahrrades auf innerstädtischen Kurzstreckenfahrten zu einer schnellen Angelegenheit.

Holzelefanten

Produkte oder Halbzeuge als Stück zu fertigen und dann in Scheiben zu schneiden ist häufig ein effektives und preiswertes Verfahren. Beispiele Für dieses Produktionsform finden sich überall: Abschlussleisten, geschnitten Brot usw.

Ich habe mehrere Multiplex-Platten zu einem Block verleimt und das gewünschte Motiv auf der Seite aufgezeichnet. Es ist zwar aufwendig die Konturen aus dem Block heraus zu sägen, dafür lässt sich in Folge das Motiv in Scheiben vom Block herunter schneiden:

Aus dem Block habe ich sechs Elefanten herausbekommen: Kanten brechen, einölen – fertig!

Entwurfsausarbeitung Sportschuh

Für Designstudio DOOOZ habe ich bei der Entwurfsausarbeitung von Laufschuhen mitgewirkt. Obwohl es nur um die Sohlenentwicklung ging mußte doch immer ein vollständiger Schuh visualisiert werden.

Dies ist exemplarisch einer von vielen Entwürfen, den ich in Form von Liniendarstellungen erhalten habe. Meine Aufgabe bestand darin den Entwurf in Photoshop mit Materialität zu füllen und seine dreidimensionale Wirkung zu visualisieren:

Diese Ausarbeitungen dienen dem Schuhhersteller als Entscheidungshilfe für welchen Entwurf er sich entscheidet.

Im letzten Schritt der Designleistung wird die Sohle dann in CAD aufgebaut. Da die Konstruktion der komplexen Strukturen einer Sportschuhsohle eine Menge Arbeit darstellt, habe ich auch hier etwas mitgearbeitet. Soweit ich mich erinnere stammt die Struktur auf dem äußeren Fersenteil und die Zacken auf der Sohlenaußenseite von mir. Seit kurzem ist der Schuh im Handel und ich finde die Sohle kann sich sehen lassen.

Flix – COFFEEMAN Tasse

Für den Flix Shop habe ich zusammen mit Flix COFFEEMAN Tassen entworfen und produziert. Zunächst hat Flix einige Entwürfe gemacht:


Aus den ersten Strichzeichnungen wurden schließlich farbige Entwürfe. Am besten gefiel uns der Entwurf unten rechts in einer Version mit rotem COFFEEMAN-Schriftzug und einer mit schwarz gedruckten Figur.

Diese Visualisierung des ausgewählten Entwurfs auf der Tasse war sehr ernüchternd. Der bedruckbare Bereich wurde zwar gut genutzt, das Motiv war aber nie ganz wahrnehmbar. Daraufhin haben wir ein deutlich reduziertes Motiv ausgewählt. Hier die Abwicklung:

Schoko Jesus

Nicht jedes Produkt schafft es in den Antipreneur-Shop. So auch das Projekt mit dem Arbeitstitel „Götterspeise“. Mittels Tiefziehen lassen sich einfach Negativformen für beliebige Abgussmassen herstellen.

Vor dem Tiefziehen muss die Vorlage mit Entformschrägen und Luftkanälen versehen werden. Hinterschnitte die ein Entformen verhindern sind mit Plastilin gefüllt worden (siehe Bild oben links). Die Negativform besteht aus 1mm starkem Polystyrol. Nach dem Entformen wurde die Form gereinigt und in zwei Arbeitsschritten mit 350g weißer Schokolade und 750g Vollmilchschokolade gefüllt (siehe Abbildung rechts).

Vor dem Entformen empfiehlt es sich die Schokolade in den Tiefkühler zu legen um die Stabilität zu erhöhen und Bruch zu vermeiden. Mit einer leistungsfähigeren Tiefziehmaschine ließe sich sicher auch eine detailgenauere Form erstellen. Hier nochmal Vorlage und Abguss im Vergleich.