Wer in Köln wohnt kommt am Karneval nicht vorbei. Also stand auch dieses Jahr der Bau eines Kostüms auf dem Programm. Um sich mit Verkleidung auch in vollen Kneipen bewegen zu können sind ausladende oder harte Kostüme zu vermeiden. Die einzige Möglichkeit „anzubauen“ sind hohe Kopfbedeckungen. Aus dieser Grundüberlegung entstand die Idee sich als Gottesanbeter zu verkleiden.
Aus zwei Isomatten (Körper und Arme), einem Styropor Ei (Kopf), einem transparenten Deko Ei (Augen), etwas Pappmache, Draht und grüner Farbe habe ich einen „Gottesanbeter-Hut“ gebaut. Hier die Isomatte, ein Fangarm sowie der Kopf vor dem Zusammenbau:

Kombiniert mit einem grün eingefärbten Overall, einem OP-Kittel sowie grüner Schminke ergibt sich ein schlüssiges Gesamtkostüm. Merke: Beim Durchqueren von Räumen leicht in die Knie gehen.

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Antipreneur Kaufkraft
Bei dem Shopping Bag „Kaufkraft“ von Antipreneur habe ich die Gestaltung übernommen. Die Tragetaschen mit Schleppstopp sind bereits länger im erfolgreich im Handel. Hier die gesamten Entwürfe und der Verkaufstext:
Mach endlich Schluss mit der Last nach der Lust! Gönn’ Dir die neue Freiheit nach dem Kaufrausch. Beschenke Dich selbst mit der stylishen Antipreneur Shopping-Bag „Kaufkraft“.
Platonischer Online-Handel bekommt endlich eine sinnliche Alternative. Denn jetzt gibt es Shoppen light auch als vollen, puren Shopping-Spaß und in fünf bodenlos trendigen Designs. Der raffiniert eingearbeitete Schleppstopp Deiner neuen umweltfreundlichen Mehr-weg-Tasche verhindert bleibende Haltungsschäden und verlängert Dein tägliches Kaufvergnügen um Stunden.
Erspar’ Dir die Anschaffung vermehrten Wohn- und Abstellraums für all das Zeug, das Du gar nicht brauchst. Mach’ Dich unabhängig von meckernden Neppern und Schleppern. Besorg’ Dir die neue extrastarke Kaufkraft! Das Must-Have – nicht nur in dieser Saison!
Minifahrrad
Ich hatte einen 16″ Laufrädersatz, eine 20″ Federgabel, eine Scheibenbremsnabe inklusive Scheibenbremse, einen BMX Vorbau sowie einige andere Fahrradkomponenten. Einem Mixte Damenradrahmen habe ich dann soweit modifiziert, das sich aus dem Vorhandenen ein Minifahrrad aufbauen ließ.

Die „Kinderfedergabel“ ist zu weich und durch die niedrige Position des Tretlagers empfiehlt es sich das kurveninnere Pedal immer oben zu halten um ein Aufsetzen zu vermeiden.

Davon abgesehen hat das Minifahrrad ein sehr angenehmes und ausgewogenes Fahrverhalten. Die kleinen Räder lassen sich schnell beschleunigen und der Fahrspaß wird durch das Fehlen einer Gangschaltung nicht beeinträchtigt.

Zuckerwattemaschine
Zuckerwatte entsteht, wenn Zucker erhitzt und dann im flüssigen Zustand mittels Zentrifugalkraft durch kleine Löcher gedruckt wird. Hierbei erstarrt der flüssige Zucker zu Fäden. Diese Fäden werden aufgefangen und üblicherweise um einen Stab gewickelt – fertig ist die Zuckerwatte! Ich habe eine Zuckerwattemaschine gebaut, wobei ich mich an einer vorhandenen Anleitung orientiert habe.
Die meiste Arbeit war einen Marmeladenglasdeckel komplett von Lack zu befreien und umlaufend mit kleinen Löchern zu versehen (der Deckel vorher und nachher). 
Für den Antrieb habe ich auf Komponenten aus dem Modellbau zurückgegriffen. Der Motor ist zwar überdimensioniert, was aber nicht stört. Also Wärmequelle habe ich drei Teelichter verwendet.
Der Marmeladendeckel wird auf der Motorwelle befestigt, mit etwas Zucker gefüllt und mit einem Deckel verschlossen. Leider neigen die Teelichter beim schnellen Rotieren des Deckels zum flackern, so dass keine ausreichenden Wärmeentwicklung mehr stattfindet. Es hilft den Motor immer wieder abstellen um in „Aufheizphasen“ den Zucker zu verflüssigen.
Das folgende Bild zeigt die Zuckerwattemaschine in der „Aufheizphase“. Sobald der Motor läuft, entsteht in der Rotationsebene des Marmeladendeckels ein Netz aus Zuckerwatte. Um dieses aufzufangen empfiehlt sich eine umlaufende Schürze. Die bereits vorhandenen Zuckerablagerungen an der Schürze sind hier gut zu sehen. Das Ergebnis: eine mundgerechte Portion leckere Zuckerwatte!
Nicht Lustig: Bastelbogen für „Todflakes Box“
Die „Todflakes Metall Box“ enthält alles, was eine Cornflakes-Packung braucht: Nahrungspyramide, Ernährungshinweise, Serviervorschläge, Bastelbogen und viele andere wichtige Informationen von Tod & Pudel. Den „Tod Bastelbogen“ habe ich entworfen. Bei einer weiteren Bastelanleitung habe ich ebenfalls mitgewirkt: Der „Licht am Ende des Tunnels“ Bauanleitung
Ob es die „Licht am Ende des Tunnels“ Bauanleitung letztlich auf die Todflakes geschafft hat weiß ich gar nicht, ich bin gespannt!
Printwerbung Milchmädchenrechner
In der neu erschienene Zeitung retail intrapreneur findet sich eine Printwerbung für den Antipreneur Milchmädchenrechner. Wir hoffen auf steigende Umsatzzahlen!
Indonesien Frühstücksbrettchen
Die Abbildung zeigt eine Umsetzung der Frühstücksbrettchen-Idee angewandt auf den Inselstaat Indonesien. Da die einzelnen Inseln als Frühstücksbrettchen sehr ungeeignet sind („leg ich das Brot jetzt auf Sumatra oder Borneo ab?“) habe ich die Küstenlinien geringfügig verändert, so dass die Inseln wie Puzzleteile zusammengefügt werden können.

Das dieses Steckspiel problemlos möglich war ließ für mich den Schluss zu, das es sich bei dem heutige Indonesien mal um eine zusammenhängende Landfläche gehandelt haben muss. Den Versuch diese These kurz zu überprüfen habe ich allerdings aufgegeben, nachdem ich erfahren musste, dass sich neben einer Unmenge an Vulkanen auch vier Kontinentalplatten in diesem Gebiet treffen.
City Bike Konzept
Ich mag individuelle Mobilitätslösungen. Nachdem mir mein Fahrrad geklaut wurde (es ist inzwischen wieder aufgetaucht), habe ich angefangen ein Stadtfahrrad zu bauen. Folgende Aspekte waren mir wichtig:
– verkehrssicher (Lichtanlage mit Standlichtfunktion etc.)
– allwettertauglich (Schutzbleche)
– pflegeleicht (Nabenschaltung, Kettenschutz, Nabendynamo)
– wendig und robust (24″ Laufräder)
– diebstahlsicher (Speichenschloss und „eigenwilliges Äußeres“)
– funktional (Vorrichtung zur Mitnahme von Menschen und Gegenständen)
– preiswert (Verwendung von überwiegend gebrauchten / vorhandenen Bauteile)
Im ersten Schritt habe ich einen 28 Zoll-Damenradrahmen so modifiziert, dass sich mit den 24 Zoll Laufrädern vernünftige Fahreigenschaften ergeben.
Den Rahmen, hier weitgehend von Altlack befreit, habe ich mit zwei zusätzlichen Streben verstärkt und mit einer Aufnahme für einen Frontkorb versehen.

Bei der Farbgebung habe ich mich auf den vorhandenen Fundus an Lackresten beschränkt und ein Taubenblau gewählt. Hier das fertige „City Bike“:

Durch die Aussteifungen ergibt sich ein sehr steifer Rahmen. Die kleinen Laufräder machen das Rad schön kompakt, wobei der große Radstand für einen guten Geradeauslauf sorgt. Hier noch einige Detailansichten:
Die aus dem BMX Bereich stammenden „Achsverlängerungen“ am Hinterrad erlauben es Personen stehend zu transportieren. Der Frontkorb (eigentlich zur Anbringung am Gepäckträger gedacht) kann im Bedarfsfall ausgeklappt werden.
Die Führung des Bremszug musste ich leicht modifizieren, damit es zu keiner Kollision mit dem ausgeklappten Korb kommt. Ein robustes Speichenschloss macht das Abschließen des Fahrrades auf innerstädtischen Kurzstreckenfahrten zu einer schnellen Angelegenheit.
Holzelefanten
Produkte oder Halbzeuge als Stück zu fertigen und dann in Scheiben zu schneiden ist häufig ein effektives und preiswertes Verfahren. Beispiele Für dieses Produktionsform finden sich überall: Abschlussleisten, geschnitten Brot usw.

Ich habe mehrere Multiplex-Platten zu einem Block verleimt und das gewünschte Motiv auf der Seite aufgezeichnet. Es ist zwar aufwendig die Konturen aus dem Block heraus zu sägen, dafür lässt sich in Folge das Motiv in Scheiben vom Block herunter schneiden:

Aus dem Block habe ich sechs Elefanten herausbekommen: Kanten brechen, einölen – fertig!

Holzkarotte
Manchmal startet man mit großen Zielen und ist am Ende des Tages überrascht, dass nur eine Holzkarotte herausgekommen ist.




















