Holzschiff Nr. 1

Dieses Holzschiff habe ich gebaut, als ich 9 Jahre alt war. Das Schiff hat eine Gesamtlänge von 110 cm und eine Höhe von 90 cm. Es ist in dem mir damals wichtigen „Playmobil-Maßstab“ gehalten.

Was mich aus heutiger Sicht immer wieder beeindruckt, sind die realistischen Proportionen des Schiffes, die ich ohne jeden Bauplan aus Bildern abgeleitet habe. Das Schiff wurde auf den Namen „Einhorn“ getauft und verfügt über einige schöne Funktionen und Details:


Um die Bespielbarkeit zu gewährleisten und um unter Deck zu gelangen, konnten alle Oberdeckflächen einzeln abgenommen werden.

Die Kanonen, durch Gummizug gespannt, schießen z.B. Kugelschreiberspitzen erstaunlich weit. Ein großer Korken am Bug bildet die Ankerwinde.

Interessant sind die verwendeten Grundmaterialen: Da der Anker aus Metall sein sollte, ich aber weder Löten noch Schweißen konnte, habe ich ihn aus Draht gewickelt. Nach Silvester aufgesammelte Leitstäbe von Feuerwerksraketen bilden die Reling des Oberdecks an Bug und Heck. Die Wanten bestehen aus altem Gardinenstoff und die Kanonenrohre sind aus Kupferrohren, die üblicherweise als Wasserleitungen verwendet werden.

Das Steuer lässt sich vom Achterdeck aus betätigen, indem ein Seilzug die Drehbewegung überträgt.

Folgende Schiffsmodelle stammen ebenfalls aus dieser Zeit:
Schiff Nr. 2 TITANIC
Schiff Nr. 3 Klipper
Schiff Nr. 4 Dreimaster
Schiff Nr. 5 HMS Victory
Schiff Nr. 6 Topsegelschoner

Auszeichnung Designpreis NRW

Ich habe das von mir entwickelte „Glick-System“ zum Designpreis NRW in der Kategorie „Universal Home: Design Concepts“ eingereicht und es wurde ausgezeichnet!

Ob mit dem 1. 2. oder 3. Platz wird erst am 17. September bei der Preisverleihung in Essen bekanntgegeben.

„Universal Home: Design Concepts – Bewertet werden Produkte, Inneneinrichtungen oder Architekturen, die mit Blick auf das ThemaUniversal Home“ eine generationsübergreifende und sensible Gestaltung sowie eine gebrauchsorientierte Produktentwicklung für unterschiedliche Alters- und Lebenssituationen erkennen lassen.“

Entwurfsausarbeitung Kinderschuhe „SAHARA“

Für das Designstudio DOOOZ arbeite ich Entwürfe aus d.h. Ich erhalte Liniendarstellungen der entworfenen Schuhe und arbeite diese grafisch aus damit sich der Hersteller im Vorfeld ein möglichst klares Bild von seinem neuen Produkt machen kann. Es ist interessant zu sehen, wenn die jeweiligen Schuhe irgendwann am Markt sind, wie realitätsnah oder auch fern die Visualisierung war. Hier die Liniendarstellung und die Ausarbeitung:


Spielzeug Kran

Aus diversen Reststücken und nicht mehr benötigten Prototypenbauteilen eines anderen Projekts habe ich zwei Spielzeugkräne gebaut.

Das verwendete Material ist überwiegend Birkensperrholz, orange gebeizt und anschließend geölt. Beiden Kräne lassen sich rollen und können ihren Auslegerarm bewegen. Kran 1 vollzieht dabei eine Parallelogrammbewegung.

Wundertüte

Bei einer kurzen Recherche zum Thema „Packaging Design“ bin ich auf ein einfaches und doch reizvolles Verpackungskonzept gestoßen: Die Wundertüte.

Von einem A4 Papier schneidet man an der Längsseite 4cm ab (1). Die kurzen Seiten werden überlappend zusammengeklebt, dass eine Röhre entsteht (2). Die Röhre wird einseitig zugeklebt und mit beliebigem Inhalt befüllt (3). Nun wird die noch offene Seite ebenfalls verschlossen wobei die Klebefläche im rechten Winkel zu der gegenüberliegenden Klebefläche verläuft (4). Die Verpackung hat aufgrund Ihrer Form eine hohe Eigensteifigkeit, trotzdem empfiehlt sich festes Papier (200 gr) zu verwenden. Das Papier kann vorher bedruckt oder bemalt werden, auch die Verwendung von Kalenderblättern und Landkarten führt zu interessanten Ergebnissen.