Recycling

Hunger-Feuerwehr

by admin on 19. Januar 2018

Wenn man mit Menschen zusammenwohnt, denen fehlendes Essen spürbar auf die Stimmung schlägt, ist es sinnvoll einen Notfallplan, eine „Hunger-Feuerwehr“, parat zu haben.

Aus einem alten Feuermelder habe ich die Technik entfernt und eine Schlüsselanbindung an der Unterseite angebracht. Der Innenraum reicht für die Aufnahme von handelsüblicher Schokolade, Energieriegeln und kleineren Kekspackungen. Im Falle von akutem Energiebedarf einfach aufschließen, Notfallration entnehmen und die Lage entspannen.

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Handkurbel betriebene Lampe

by admin on 3. Mai 2015

handbetriebene-LampeAus Teilen von defekten Elektrogeräten habe ich eine Handkurbel betriebene Lampe gebastelt. Eine wichtige Komponente war ein alter 12V Elektromotor (1) der auch als Generator funktioniert. Aus einem aussortierten Kopiergerät hatte ich einige Zahnräder (2) demontiert und daraus ein Getriebe gebaut um die benötigten Drehzahlen zu erreichen. Ein 12 µF Kondensator (3) aus eine defekten Hallenleuchte stabilisiert die Spannung. Eine OSLON SSL 1W LED Platine (4) aus einem Osram Werbegeschenk dient als Lichtquelle. Der Reflektor (4) stammt aus einem defekten Blitzlicht einer Lomo-Kamera Diana F+. Die Handkurbel (5) diente ursprünglich dazu im Kopiergerät Papierstaus zu beseitigen. handbetriebene-Lampe
Der Motor lässt sich gut als Griff verwenden während man mit der anderen Hand die Kurbel bedient.
Der Stromausfall kann kommen.

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Tischleuchten Upcycling

by admin on 29. März 2015

Nestler-Zeichnemaschine-Detail-02
Bei einer Tischleuchte von Italiana Luce ist das filigran ausgeführte Gelenk oberhalb des Fußes gebrochen. Das Foto unten links zeigt den Originalzustand des Leuchtenfuß mit dem ersten Gelenk. Über eine Klemmschraube (auf der Rückseite) wurde die Gelenkspannung eingestellt, der Halt erfolgte über eine sehr lange Spannfeder (8) oberhalb des Gelenks. Die Bruchstelle (1) ist auf dem Foto mit einer gestrichelten Linie gekennzeichnet. Mit etwas gutem Willen kann man die Reparatur der Leuchte als Upcycling bezeichnen:

Italiana-Luce-Detail-03

Von einem aussortierten Zeichentisch der Marke Nestler hatte ich noch das Drehgelenk (2) zur Winkelverstellung der Lineale. Diesen habe ich als Ersatz für das gebrochene Gelenk eingesetzt.

Aus dem Stiel einer Axt wurde ein Adapter (3) zwischen Lampenfuß (5) und Gelenk (2): Eine 10 mm Bohrung für die Stiftaufnahme hin zum Fuß (5) und eine 4 mm Nut für die Aufnahme des Gelenks (2). Zwei Korpusverbinder (4) klemmen das Aluminiumprofil des Gelenks (2) in der Nut. Abschließend habe ich das Adapterstück (3) schwarz gebeizt. Der Arm der Leuchte (6) wurde (90° gedreht) mit zwei Buchbinderschrauben (7) an den ursprünglich für Lineale vorgesehenen Ausleger geschraubt – Fertig.

Italiana-Luce-Schwenkbereich

Jetzt kann man endlich die Leuchte das das Grad genau verstellen – Upcycling.

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MeshLight Bausatz

by admin on 23. Oktober 2014

MeshLight ist ein typisches Beispiel für eine Produktentwicklung getrieben aus dem eigenen Bedarf. In der Küche hängt seit zwei Jahren die nackte E27 Fassung aus der Decke und die eingesetzte Energiesparbirne macht die Sache nicht besser.

Aus einem Kartoffelsalat-Eimer und einem Netzschlauch zum Schutz von empfindlichen Oberflächen entstand ein erster Lampenschirm.

Hier die Bauanleitung: Den Eimer von Etiketten und Aufklebern befreien und ein ca. 10mm großes Loch mittig in den Boden bohren. Hier wird später das Kabel durchgeführt. Weitere Löcher im Boden sorgen für eine verbesserte Wärmeabfuhr. Nun wird noch ein etwa 30cm langes Stück Netzschlauch benötigt.

Die Montage in 5 Schritten (siehe Abbildungen unten):

1. Netzschlauch, Eimer und Lampenfassung (E27 oder E14) bereitlegen
2. Den Netzschlauch auf Umschlag in Längsrichtung halbieren
3. Den Eimer umgekehrt aufstellen und den Netzschlauch überstülpen
4. Netzschlauch über den Eimer ziehen bis dieser bündig mit dem Boden ist.
5. Das Kabel durch die mittige Bohrung führen und die Fassung fixieren.
Die erste Idee bestand darin nur den Netzschlauch mit einer ausführlichen Anleitung als Bausatz anzubieten. Den Kunststoffeimer sollte sich jeder samt Inhalt im Supermarkt kaufen. Der Recycling Gedanke gefiel mir ausgesprochen gut. Leider sind die Bohrungen im Eimerboden nur mit handwerklichem Geschick und entsprechender Ausrüstung splitterfrei umzusetzen.

Deshalb habe ich MeshLight als Komplettbausatz umgesetzt. Der Eimer bildet die Verpackung für Netzschlauch und Anleitung. MeshLight gibt es in den Farben Orange, Weiß und Grün bei Sachenshop.de.

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Barbie Garderobe

by admin on 4. Juni 2014

Nachdem für das Dia de los Muertes Kostüm einige Barbie Köpfe (weiß lackiert und bemalt) benötigt wurden, blieben zahlreiche Barbie Puppenkörper übrig. Aus den Armen habe ich jetzt eine Garderobe gebaut:

Die Arme bestehen, im Gegensatz zu Körper und Beinen, meisten aus Vollmaterial. Der dort verwendetet Kunststoff ist elastischen und zäh, womit die Arme in ihrer angewinkelten Form eine ideale Grundlage für die Haken der Garderobe bilden.

Die Arme lassen sich mit einem scharfen Messer problemlos im gewünschten Winkel vom Schultergelenk trennen. Der Kunststoff bietet, entsprechend vorgebohrt, guten Halt für eine rückseitige Verschraubung mit handelsüblichen Holzschrauben. Hierbei ist nur die richtige Schraubenlänge (fast jeder Arm ist anders) und der entsprechende Bohrwinkel zu beachten. Bei der Trägerplatte handelt es sich um eine alte Küchenfront die ich auf dem Sperrmüll gefunden habe.

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handbetriebene Taschenlampe

by admin on 13. März 2014


Aus einem Elektromotor der auch als Generator funktioniert, diversen Zahnrädern aus der Papierzufuhr eines defekten Druckers und einem LED-Werbemittel habe ich eine handbetriebene Taschenlampe gebaut.
Bei dem Werbemittel handelt es sich um eine Platine mit einer sehr leuchtstarken LED die ursprünglich mit einer 9V Blockzellen betrieben wurde.
Die Zahnräder habe ich zu einem Getriebe mit einer zweistufigen Übersetzung von 1:5 kombiniert. Mittels einer Handkurbel versetzt man die Achse des Generators in schnelle Rotation so dass dieser die benötigte Leistung liefert um die LED hell leuchten zu lassen. Um das Licht zu fokussieren habe ich um die LED einen Reflektor einer alten Fahrradlampe gesetzt.

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Regenwassersammler

by admin on 30. Oktober 2013

Zur Bewässerung von zwei Bambuspflanzen habe ich aus einem gebrauchten 80 L Campingwagen-Wassertank eine Regenwasser-Sammelanlage gebaut.

Im ersten Schritt habe ich am Regenrohr eine Messingbuchse mit Gewinde eingelötet. Durch die Positionierung in der Biegung des Fallrohrs lässt sich trotz des geringen Durchmessers der Buchse ausreichend Wasser sammeln um den Tank regelmäßig zu füllen. Der Schlauch zum Tank wird unter das Tankniveau geführt und bildet so einen Siphon zur Abscheidung von Partikeln. Am Abflussschlauch befindet sich ein Kugelhahn bevor zwei Schläuche zu den beiden Pflanzen führen.

Zum Gießen der Bambuspflanzen genügt es jetzt den roten Hebel kurz nach unten zu drehen.

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Recycling Hocker II

by admin on 26. Februar 2013


Nachdem die Recycling Hocker I doch sehr aufwendig zu produzieren waren habe ich noch vier einfachere Varianten gebaut. Die Hocker bestehen wieder aus defekten Europaletten.

Allerdings nicht aus kleinen Bruchstücken sondern aus größeren Elementen, die beim Zerlegen der Paletten anfallen:
Aus den Holzquadern wurde die Sitzfläche, aus den Quer- und Längslattungen wurden die Beine. An der Außenseite habe ich die verbliebenen Zwischenräume mit Holzspachtel verspachtelt, geschliffen und geölt, während die Innenseite die unbehandelte raue Holzoberfläche aufweist.

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Spielzeug Kräne

by admin on 20. Juni 2012

Aus Resthölzern eines Möbelprojekts haben ich zwei Spielzeugkräne gebaut. Die Kurbeln sind aus den Streben eines kaputten Fahrradgepäckträgers.

Die Kräne haben eine Höhe von etwa 95cm und unterscheiden sich nur in der gespiegelten Anordnung der Fahrerkabine (siehe Abbildung unten). Leider sind beim Ölen die verschiedenen Holzteile des Krans unterschiedlich stark gedunkelt.

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Recycling Hocker I

by admin on 8. Mai 2012

Aus dem Holz einer alten Europalette habe ich einen Hocker gebaut. Hierfür habe ich die Palette in unterschiedlichste Holzstücke zerlegt und diese dann in einer Form zusammengeleimt.

An der Außenseite habe ich die verbliebenen kleineren Löcher und Zwischenräume mit Holzspachtel verspachtelt. Die Außenseite des Hockers ist geschliffen und geölt, während die Innenseite die unbehandelte raue Holzoberfläche aufweist.

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