experimentelle Produkte

Handkurbel betriebene Lampe

by admin on 3. Mai 2015

handbetriebene-LampeAus Teilen von defekten Elektrogeräten habe ich eine Handkurbel betriebene Lampe gebastelt. Eine wichtige Komponente war ein alter 12V Elektromotor (1) der auch als Generator funktioniert. Aus einem aussortierten Kopiergerät hatte ich einige Zahnräder (2) demontiert und daraus ein Getriebe gebaut um die benötigten Drehzahlen zu erreichen. Ein 12 µF Kondensator (3) aus eine defekten Hallenleuchte stabilisiert die Spannung. Eine OSLON SSL 1W LED Platine (4) aus einem Osram Werbegeschenk dient als Lichtquelle. Der Reflektor (4) stammt aus einem defekten Blitzlicht einer Lomo-Kamera Diana F+. Die Handkurbel (5) diente ursprünglich dazu im Kopiergerät Papierstaus zu beseitigen. handbetriebene-Lampe
Der Motor lässt sich gut als Griff verwenden während man mit der anderen Hand die Kurbel bedient.
Der Stromausfall kann kommen.

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Rollerkonzept IV

by admin on 23. Dezember 2014

Aufroll-Roller-02Aus den Erfahrungen der Rollerkonzepte I, II und III, die zwar amüsante Studien sind, aber kaum als ernst zu nehmenden Fahrzeugen durchgehen, sollte mit Rollerkonzept IV endlich etwas funktional und gestalterisch ansprechendes entstehen. Die kleine Animation zeigt das Ergebnis:
Aufroll-Roller-2Die Laufräder sind mit 12 Zoll gegenüber der vorangegangenen Version nochmal kleiner geworden. Eine weitere wichtige Änderung bestand darin die unterseitig geführten Stahlseile mit denen die einzelnen Rahmenteile zusammengehalten werden durch Verpackungsstahlbänder zu ersetzen. Im „ausgerollten“ Zustand hat der Roller einen Radstand von 77 cm, der Lenker lässt sich bis zu einer Höhe von 95 cm ausziehen. Eingerollt bildet der Roller einen Zylinder mit einem Durchmesser von etwa 40 cm bei einer Höhe von 16 cm.

Aufroll-Roller-01
Der Vor- sowie der Hinterbau des Rahmens besteht aus dünnwandigen Stahlprofilen. Die sechs dazwischen liegenden Rahmenteile sind aus schwarz gebeiztem Birkensperrholz hergestellt. Um die Oberfläche zu schützen und die Standfestigkeit zu verbessern habe ich diese mit Griptabe beklebt.

Aufroll-Roller-03

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Rollerkonzept III

by admin on 3. Dezember 2014

Als Weiterentwicklung von Rollerkonzept II entstand Rollerkonzept III. Um die Steifigkeit der vielteiligen Konstruktion zu erhöhen habe ich die Radgröße auf 16 Zoll reduziert und den Rahmen aus Aluminiumprofilen aufgebaut.Leider reagierte auch diese Konstruktion sehr elastisch auf das Körpergewicht des Fahrers. Die robuste Ausführung der einzelnen Rahmenbauteile offenbart umso klarer die Ursache für die fehlenden Steifigkeit: Die unterseitig geführten Stahlseile sollen die einzelnen Kettenteile im geöffneten Zustand gegeneinander verspannen und die Einzelteile des Rahmens im aufgerollten Zustand zusammenhalten. Trotz verbesserter Führung und Vorspannung dehnen sich die verwendeten Stahlseile unter der Last. Der gewünschte Formschluss der Kettenteile fehlt – der Rahmen reagiert weich.

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Rollerkonzept II

by admin on 2. November 2014

Nach den Erkenntnissen aus Rollerkonzept I habe ich einen neuen Weg eingeschlagen: Der Roller soll sich aufrollen lassen. Die Größe der Laufräder definiert hierbei den Durchmesser der Rolle.

Die Konstruktion wird deutlich aufwendiger: Der Rahmen besteht aus zehn Teile die mit zwei Stahlseilen verbunden sind. Im aufgebauten Zustand greifen die Rahmenteile formschlüssig ineinander und spannen die unterseitig geführten Stahlseile. Wird der Roller umgedreht, lassen sich die Einzelteil leicht in die entgegengesetzte Richtung aufrollen, wobei sich die schalenförmig ausgebildeten Rahmenteile um die parallel liegenden Laufräder legen.

Der Faltmechanismus funktioniert einwandfrei, zu bemängeln ist nur die Gefahr sich die Finger zu klemmen. Leider ist die Konstruktion nicht steif genug. Die Stahlseile dehnen sich unter der hohen Last und zwischen jedem Rahmenteil gibt es Toleranzen die sich summieren. Ein Roller der sich 5cm absenkt wenn man drauftritt ist nicht vertrauenserweckend.

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Rollerkonzept I

by admin on 19. Oktober 2014


Ziel dieser Studie war die Vorteile kleiner und großer Tretroller zu vereinen:

Kleine Roller oder Kickboards haben eine niedrige Standfläche, wodurch das Abstoßen erleichtert wird. Dank des kurzen Radstands verfügen sie über ein wendiges Fahrverhalten. Der Nachteil liegt in den kleinen Rädern ohne Luftbereifung.

Große Roller haben leichtgängigere Laufräder mit Luftbereifung. Der große Radstand verbessert zwar den Geradeauslauf, nimmt aber die Wendigkeit. Auch ist die Standfläche zwangsläufig etwas höher um Unebenheiten überfahren zu können.

Bei dem realisieren Konzept steht der Fahrer auf einer einklappbaren Standfläche neben dem Hinterrad. Um ein Verkippen des Rollers zu verhindern stützt sich sein Standbein gegen eine ergonomisch geformte und gepolsterte Fläche auf Kniehöhe ab. Der Roller ist durch seinen kurzen Radstand sehr wendig, die Standfläche ist extrem niedrig und Lenker sowie Standfläche sind einklappbar.

Theoretisch sollte dieses Konzept die ideale Lösung darstellen. Leider fühlt sich das Fahren sonderbar an. Die Abstützung am Knie ist notwendig, behindert aber die Tretbewegung. Ein Wechsel des Beins ist nicht möglich: Es kann immer nur das linke Bein antreiben. Durch die Standfläche neben dem Hinterrad befindet sich der Schwerpunkt zu weit hinten und der Roller neigt zum untersteuern.

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Regenwassersammler

by admin on 30. Oktober 2013

Zur Bewässerung von zwei Bambuspflanzen habe ich aus einem gebrauchten 80 L Campingwagen-Wassertank eine Regenwasser-Sammelanlage gebaut.

Im ersten Schritt habe ich am Regenrohr eine Messingbuchse mit Gewinde eingelötet. Durch die Positionierung in der Biegung des Fallrohrs lässt sich trotz des geringen Durchmessers der Buchse ausreichend Wasser sammeln um den Tank regelmäßig zu füllen. Der Schlauch zum Tank wird unter das Tankniveau geführt und bildet so einen Siphon zur Abscheidung von Partikeln. Am Abflussschlauch befindet sich ein Kugelhahn bevor zwei Schläuche zu den beiden Pflanzen führen.

Zum Gießen der Bambuspflanzen genügt es jetzt den roten Hebel kurz nach unten zu drehen.

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Dauertestmaschine

by admin on 21. Oktober 2013


Für einen Dauer Biegetest habe ich aus einem gebrauchten Scheibenwischermotor eine Testmaschine für folgenden Versuch gebaut:

Ein bistabiles Element springt hin und her. Zwei Kunststoffteile umschließen die Federelemente und übertragen die Kraft mit der das bistabile Element zum Umspringen angeregt wird. Halten die Kunststoffteile 5.000 Zyklen dieser Bewegungen stand?

Das Ergebnis: Nach 30.000 Zyklen war das Kunststoffteil immer noch intakt. Belastungstest bestanden!

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Kalimba Experiment

by admin on 9. August 2013


Ich habe einige Versuche unternommen eine Kalimba zu bauen ohne die Lamellen bei jedem Instrument einzeln stimmen zu müssen. Die Idee bestand darin Edelstahllamellen wie folgt zu stimmen: h2, c3, cis3 / des3, d3, dis3 / es3, e3, f3, fis3 / ges3, g3, gis3 / as3, a3, Ais3 / b, h3, c4

Die Abbildung unten rechts zeigt die Kalimba mit dieser Stimmung. Hierbei habe ich die einzelnen Lamellen solange ausjustiert bis der gewünschte Ton zu hören war. Dann haben ich die Lamellenlängen gemessen und entsprechende Blech lasern lassen (siehe Abbildung oben). Die Abbildung unten rechts zeigt die Kalimba mit dieser vorgefertigten Lamellenanordnung. Wie ich inzwischen weiß lässt sich die Stimmung so nicht reproduzieren, da helfen auch die sauber ausgesägten F-Löcher nichts.

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Segmoku

by admin on 15. März 2013

Auf einer japanischen Webseite bin ich auf zahlreiche sehr skurrile Fahrzeugkonzepte gestoßen u.a. auf einen „Segway-Roller“ namens Segmoku.

Nachdem meine eigene Versuche mit einem Einradroller nicht sehr erfolgreich waren, erschien mir dieses Konzept betrachtenswert.

Auf Basis der Segmoku Bauanleitung habe ich das oben abgebildete Fahrzeug mit zwei 20 Zoll Laufrädern gebaut. Die Dokumentation der Segmoku Fahrversuche habe ich erste später gefunden, zu diesem Zeitpunkt konnte ich bereits eigene Fahrerfahrung sammeln (siehe Liniendarstellungen oben):

Das Segmoku ist nicht fahrbar – auf sehr glattem Untergrund kann man einige Meter rollen bevor man nach vorne oder hinten das Gleichgewicht verliert, wobei letzteres die bessere Variante darstellt!

Schließlich habe ich ein lenkbares Vorderrad montiert. Damit wurde das „Segmoku“ immerhin zu einem sehr wendige Spaßmobil.

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Kruzifix Plätzchenform

by admin on 5. Dezember 2012

Zeitlich nicht ganz zum christlichen Kalender passend, dafür pünktlich zur Plätzchen Saison habe ich eine Kruzifix-Plätzchenform entwickelt. Handgebogen aus Edelstahlband ergeben sich zwei Formen: das Kreuz und Jesus.

Aus hellem und dunklem Teig ausgestochen, gebacken und mittels roter Marmelade verbunden entsteht sich ein schmackhaftes Doppeldeckerplätzchen.

Die Plätzchen können nach Belieben dekoriert werden. Schokostreusel oder Nelken ergeben die Dornenkrone, Zuckerguss die weiße Bekleidung usw.

Bei Sachenshop.de gibt es die Kruzifix-Plätzchenform inklusive Backanleitung und Rezept zu kaufen.

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